Erdstrahlen und Wünschelrute - Dichtung und Wahrheit

Die Themen Wünschelrute und Erdstrahlen aus Sicht der Naturwissenschaft

Nachfolgende Ausführungen sollen das Thema Erdstrahlen aus der esoterischen Ecke holen und auf eine naturwissenschaftliche Basis stellen.

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
1. Einführung
2. Theorie der sogenannten Erdstrahlen
3. Lehrgang zur Handhabung einer Wünschelrute
3.1. Anleitung zum Bau einer Winkelrute
3.2. Anleitung zum Bau eines Pendels
3.3. Anleitungen zu Übungen
3.4. Test-Versuche
4. Feldarten
4.1. Wasseradern und Grundwasserströmungen suchen
4.2. Geomantische Zonen (Brüche der Erdkruste)
4.3. Gitternetze (Schumannresonanzen)
4.4. Technische Geräte
4.5. Biologische Systeme
4.6. Magnetitkristalle und Magnetosomen
4.7. Erdmagnetfeld
4.8. Gegenstände im Erdreich
4.9. Bauwerke und Orte der Kraft
4.10. Feldrichtung und Feldstärke messen
4.11 Zusammenfassung der Feldbeschreibungen
5. Wirkungen von Erdstrahlen
6. Abschirmungen
7. Kurze Einführung in die Physik
7.1. Elektrische Felder
7.2. Magnetische Felder
7.3. Strahlung
7.3.1. Die Elektromagnetische Wellenstrahlung
7.3.2. Die Korpuskelstrahlung oder Teilchenstrahlung
7.4. Radon
7.5. Sonstige Theorien zum Thema Erdstrahlen
7.6. Zusammenfassung
8. Glossar
9. Literatur-Verzeichnis und Fußnoten

Vorwort

Diese Ausarbeitung ist das Ergebnis einer 40-jährigen Forschungsarbeit. Leider haben alle kontaktierten Universitäten und Wissenschaftler eine Zusammenarbeit abgelehnt. Für diesen Personenkreis ist das Thema Erdstrahlen und Wünschelrute ein absolutes Tabu-Thema. Schuld daran sind wir Rutengänger aber selbst, weil immer nur haarsträubender Unsinn erzählt wird. Vor allem das Thema Abschirmung hat uns enorm in Verruf gebracht. Deshalb mußte ich mir im Selbststudium Physikkenntnisse aneigenen und Meßinstrumente und Generatoren kaufen. Damit ist es mir gelungen zu erforschen, daß es sich bei der ganzen Thematik um Elektrische Felder natürlichen Ursprungs handelt. Ich hoffe, daß ich mit nachfolgenden Ergebnissen das Thema aus der esoterischen Ecke holen und auf eine naturwissenschaftliche Basis stellen kann. Kapitel 1-6 ist eine Stoffsammlung zum Thema und bewußt für Leser ohne fundierte wissenschaftliche Kenntnisse abgefasst. Kapitel 7 ist für wissenschaftlich interessierte Leser abgefasst und kann in jedem Physikbuch oder in Wikipedia nachgeschlagen werden.
Ferner ist eine Anleitung enthalten, wie Sie es selbst erlernen können um sich damit einen Wahrnehmungssinn für elektrische Felder zu erschließen.
Für Rückfragen, Kritik oder Änderungsvorschlägen kontaktieren Sie mich bitte über obige email-Adresse.
Wörter mit dem Symbol => werden ausführlich im Kapital 8.Glossar erklärt.

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1. Einführung

Nicht nur in der Vergangenheit, auch noch in der Gegenwart werden Dinge über das Thema Wünschelrute geschrieben, bei denen man sich direkt in die Zeit der Magie und der Alchimisten zurückversetzt glaubt. In Büchern über das Thema Wünschelrute, die in Buchhandlungen in der Abteilung Esoterik geführt werden, liest man die Worte OD-Kraft, Orgon, N-Strahlen, Achte- oder Elfte Naturkraft. Erdstrahlen sollen das Gedächtnis der Erde sein. Die Sache wird noch mysteriöser, wenn viele behaupten, daß die Fähigkeit der Wünschelrutenhandhabung nur ausgewählten Personen möglich ist und im übrigen ein parapsychologisches Phänomen sei. Weiter liest man, daß praktisch alle Krankheiten von sogenannten Erdstrahlen verursacht werden. Einer behauptet sogar, daß die Erdstrahlen nur dann wirken, wenn in unserem Horoskop die Sterne ungünstig zueinander stehen.
Spätestens dann gibt man auf mit der Erkenntnis, daß es sich hier um eine mysteriöse und undurchsichtige Angelegenheit handeln müsse. Dies ist auch der Grund, warum die Themen Wünschelrute und Erdstrahlen auf Naturwissenschaftler wie ein rotes Tuch wirken.
Ernsthafte wissenschaftliche Untersuchungen das Thema betreffend werden zwar an diversen Universitäten durchgeführt, aber unter dem Deckmantel artverwandter Wissensgebiete. Z.B. wurde 1992 entdeckt, daß auch im menschlichen Gehirn Magnetitkristalle eingelagert sind, und der Mensch dadurch wie viele andere Lebewesen in der Lage wäre, Magnetfelder zu lokalisieren.
Der allgemeine Sammelbegriff für das Wünschelrutenphänomen ist 'Radiästhesie' und wurde 1930 von Abbee Bouly geprägt. Der Begriff ist die Interpretation einer lateinisch-griechischen Wortkombination von radius (=der Strahl) und aistanomai (=wahrnehmen, fühlen). Er wird im englischen Sprachraum 'dowsing' genannt. In früheren Zeiten hieß er 'Geomantie', d.h. 'Deutung aus der Erde'. Viele Wünschelrutengänger, die nach Schulungen bei Rutengänger-Vereinen eine Prüfung abgelegt haben, bezeichnen sich deshalb als Geomanten, was allerdings keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Moderne Baubiologen sprechen heutzutage auch von der Geopathie bzw. geopathischen Belastungen.
In der Radiästhesie selbst wird ganz streng unterschieden zwischen der physikalischen und der mentalen Arbeitsweise. Die physikalische Methode untersucht vor Ort, die mentale Methode untersucht nur mit Hilfe einer Landkarte und gilt als parapsychologisches Phänomen.
Das Pendeln bzw. das Rutengehen ist so alt wie die Menschheit selbst. Im Laufe unserer Evolutionsgeschichte muß uns dieser Sinn sogar noch bewußter gewesen sein als heute. Er war Teil unseres Instinktsystems. Erst durch die Ausbildung der Intelligenz und damit des selbständigen Denkens ging diese Fähigkeit verloren, die aber bei Tieren, wie bei Bienen, Vögeln, Ameisen, aber auch Kühen und Wild stark ausgeprägt ist.

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2. Theorie der sogenannten Erdstrahlen

Was verbirgt sich nun hinter dem im Volksmund üblichen Wort Erdstrahlen?
Von vielen Wünschelrutengängern erhält man die Antwort, daß es sich dabei um eine unbekannte Art von Strahlung handelt, die mit einem technischen Meßgerät nicht nachweisbar ist. Auf die Frage, wieso dann diese Strahlen eine physikalische Auswirkungen -sprich krankmachende Wirkung haben können- erhält man keine oder eine ziemlich zweideutige Antwort. Nachdem mich dieses Thema schon in jungen Jahren fasziniert hat, habe ich damals so ziemlich alle verfügbare Literatur darüber gelesen. Nirgends war jedoch ein Hinweis auf die wahre Identität von Erdstrahlen zu finden. Mit viel Geduld und diversen Beschreibungen habe ich es dann selbst erlernt. Deshalb war es für mich von Anfang an klar, daß hinter dem Thema eine real-physikalische Erklärung zu finden sein mußte. Daraufhin habe ich viele Versuche mit Magnetfeldern, elektromagnetischen Wellen und selbst Radioaktivität durchgeführt. Mit der Zeit ist mir aufgefallen, daß ich positive Ergebnisse in elektrischen Feldern bekam. Aber erst nachdem ich in den 1980er-Jahren einen Bericht (damals gabs noch kein Internet) über Schumannresonanzen gelesen habe, war für mich klar, daß es sich hierbei um die Ursache für die oft zitierten Gitternetze handeln mußte. Auf Grund weiterer Versuche mit elektrischen Feldern stellte ich dann fest, daß wir Wünschelrutengänger im wesentlichen auf sogenannte homogene elektrische Dipolfelder und elektrodynamische Felder (die in stehenden Wellen entstehen) reagieren. Eine ausführliche Beschreibung über Aufbau und Wirkungen von elektrischen Feldern auf Atome und Moleküle finden sie im Kapitel 7.1 Elektrische Felder.
Aber warum reagiert ein Wünschelrutengänger auf solche Felder?
Wenn wir diese Einwirkungen verstehen wollen, müssen wir uns mit den Wahrnehmungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers näher befassen.
Der Mensch nimmt über verschiedene Rezeptoren Umwelteinflüsse wahr. Unsere Wahrnehmung geschieht vielfältig über z.B. Strahlungen bestimmter Wellenlängen, Schallschwingungen, Geruch oder Geschmack. Die dabei entstehenden Nervensignale werden uns in unserem Gehirn mit Hilfe komplexer Vorgänge bewußt gemacht. Diese Vorgänge laufen für uns unbewußt ab. Allerdings können durch ständiges Training diese Vorgänge auch manipuliert werden, man spricht dann von 'feed-back' Techniken.
Unser Körper nimmt auch elektrische Felder wahr, aber es fehlt uns ein entsprechendes Programm im motorischen Nervensystem, das uns diese Wahrnehmung bewußt macht; mit einer Ausnahme: Wir können wahrnehmen, wenn jemand hinter uns steht. Das elektrische Feld, das diese Person umgibt, wird uns bewußt gemacht, ein Relikt aus unserer tierischen Vergangenheit.
Ich habe in der Vergangenheit viele Lehrgänge zum Erlernen dieser Fähigkeit gegeben und dabei festgestellt, daß es 30 % der Teilnehmer sofort können, 30 % nach 2 Übungsabenden, aber 40 % der Teilnehmer konnten es in der Kürze der Zeit nicht erlernen. Das ist so, als ob man ein Musikinstrument erlernen möchte, manche sind begabt und manche sind total unbegabt.

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3. Lehrgang zur Handhabung einer Wünschelrute oder eines Pendels

Wie funktioniert die Wünschelrute oder das Pendel?
Der Mensch besitzt ein Nervensystem, mit Hilfe dessen Umwelteinflüsse wahrgenommen werden. Es ist ein Verbindungssystem von den einzelnen Wahrnehmungsorganen zum Gehirn, in dem uns die empfangenen Nervensignale bewußt gemacht werden, damit wir entsprechend darauf reagieren können.
Wir hören, sehen, fühlen riechen und schmecken. Wir haben aber keinen Sektor in unserem Gehirn, der uns elektrische Felder bewußt macht, bis auf eine Ausnahme. Es wird uns bewußt, wenn ein Mensch hinter uns steht. Um die Einwirkungen von elektrischen Feldern auch in anderen Fällen bewußt zu machen, benötigen wir ein Hilfsmittel und ein 'bio-feedback-Training'. Wir müssen durch ein intensives Training in unserem Gehirn ein Zusatzprogramm aufbauen, mit dessen Hilfe wir bei einer bestimmten Beeinträchtigung eine bestimmte Handbewegung ausführen. Warum es aber gerade über eine Handbewegung funktioniert, das ist unklar. Manche Leute können es aber auch über ein Kribbeln in den Händen wahrnehmen.

Für die Handhabung einer Wünschelrute oder eines Pendels gibt es zwei verschiedene Methoden:

A. Die äußere Methode. Man stellte sich früher vor, daß es bei bestimmten Feldern einen Resonanzeffekt mit der Wünschelrute gibt, so daß es einen Ausschlag gibt. Deshalb wurden Wünschelruten mit Skalen, Grifflängen oder Farbmarkierungen entwickelt. Der Rutengänger dachte sich also, daß bei einer bestimmten Einstellung ein bestimmtes Feld aufzufinden sei. Indirekt dachte er damit an ein bestimmtes Feld, so daß er einen Ausschlag der Rute bekam, wenn er sich in einem solchen Feld befand. Das war natürlich umständlich und zeitraubend. Immer mehr Rutengänger stellten fest, daß keine Markierungen notwendig sind, sondern daß es genügte, an ein bestimmtes Feld zu denken, damit ein Rutenausschlag erfolgt. Deshalb nennt man diese Vorgehensweise:

B. Die innere Methode. Hierfür stellen sie sich geistig auf ein bestimmtes Feld ein und reagieren darauf in Form einer Handbewegung in bestimmter Größe, d.h. auf Grund eines bestimmten Feldes reagieren Sie in einer bestimmten Art und Weise. Dies ist eine sehr schnelle und sichere Methode, erfordert aber einiges an Übung in der Anwendung und eine genaue Konzentration auf das gesuchte Feld.

Auf jeden Fall ist eine fortwährende Übung erforderlich. Manche beherrschen es auf Anhieb, andere lernen es sehr schwer, vergleichbar mit dem Erlernen eines Musikinstruments.
Dasselbe gilt für praktizierende Wünschelrutengänger. Manche vollbringen verblüffende Leistungen, bei Anderen ist Vorsicht angebracht. Sollten Sie die Dienste eines Wünschelrutengängers in Anspruch nehmen wollen, gibt es einen einfachen Testversuch: Lassen Sie sich zeigen, wo die Versorgungsleitungen zum Haus führen. Das müßte ein guter Wünschelrutengänger auf Anhieb ermitteln können.

Das Wort Wünschelrute kommt aus dem Mittelhochdeutschen (11. Jahrhundert) und bedeutet mit Hilfe einer Rute einen Wunsch erfüllt (=erwünschelt) zu bekommen.
Welche wesentliche Arten von Wünschelruten gibt es?

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3.1. Anleitung zum Selbstbau und Handhabung einer Winkelrute

Eine Winkelrute kann man sich sehr einfach selber machen. Zum erstmaligen Üben genügt eine einfache Behelfslösung. Für einen öfteren und längeren Gebrauch sollte man sich aber eine stabilere Rute basteln.

A. Anleitung zum Selbst-Bau einer Winkelrute

Zuerst ist ein Rohr anzufertigen. Hierzu kann man zum erstmaligen Üben den inneren Kartonkern einer Rolle Toilettenpapier verwenden. Den Kartonkern der Länge nach aufschneiden und über einem Bleistift neu zusammenrollen, so daß ein Kartonrohr von ca. 7 mm Innendurchmesser entsteht. Außen mit etwas Tesafilm festkleben, damit die Rolle nicht mehr aufgeht.
Für eine stabilere Lösung sollte man sich zwei etwa 12 cm lange Rohre aus irgendeinem Material (am besten aus Plastik) mit einem Innendurchmesser von ca. 8 mm anfertigen.
Weiter benötigen Sie einen ca. 2 mm dicken Draht von ca. 60 cm Länge oder einen Kleiderbügel aus Draht. Den Kleiderbügel auftrennen und gerade biegen, so daß sich ein Draht von ca. 60 cm ergibt. Diesen Draht dann so biegen und in die Kartonhülle einführen, wie es auf der nachstehenden Skizze ersichtlich ist.

Muster einer Winkelrute

Zwei solche Ruten anfertigen.

B. Anleitung zur Handhabung einer Winkelrute

Die Rohr-Teile der Winkelruten senkrecht mit der Rechten und der Linken Hand umschließen (eine Faust machen). Dann beide Ellenbogen an den Körper anlegen und die Arme waagrecht nach vorne halten. Die Rohr-Teile aber nicht krampfhaft fest umschließen, sondern locker in der Hand halten. Der Abstand zwischen der linken und der rechten Hand sollte ca. 30 cm betragen. Die Draht-Teile sollten vom Bauch in einem Winkel von 90 Grad waagrecht nach vorne vom Körper weg abstehen. Die Winkelrute an der vorderen Spitze leicht nach unten senken, so daß die in den Rohren steckenden Drahtteile vom Körper wegstehen.

Anleitung zur Handhabung einer Winkelrute

Nun die vorderen Spitzen soweit anheben, daß die Drahtteile nicht nach links oder rechts wegdrehen, sondern in einem 90 Grad Winkel vom Körper stehen bleiben.
Durch eine winzige Bewegung der Fäuste nach Innen oder nach Außen bewegen sich nun die in das Rohr gesteckten Drahtteile zueinander nach Innen oder sie bewegen sich nach Außen. Nun muß man üben, durch eine winzige Bewegung der Fäuste nach Innen, daß sich die Spitzen der Drahtteile Zentimeter für Zentimeter sowohl Links als auch Rechts gleichzeitig nach innen aufeinander zu bewegen. Die eigentliche Kunst beim Rutengehen besteht aber nun darin, daß dieser Ausschlag der Wünschelrute nach Innen oder nach Außen vom Unterbewußtsein gesteuert werden muß.
Am besten kann man es an einer Wasserquelle erlernen. Stellen Sie sich im Geiste bildlich ein elektrisches Feld zwischen der Wasserader und dem Himmel vor und überschreiten Sie die Wasserader mehrmals vorwärts und rückwärts.
Dabei beide Winkelruten so halten, daß sie möglichst waagrecht nach vorne zeigen. Aber nicht krampfhaft fest halten, sondern ganz locker in beiden Fäusten halten.
Nach einiger Zeit müßten sich die Ruten von selbst nach innen, nach links oder nach rechts bewegen. Ohne daß Sie es bewußt steuern. Dies kann Stunden oder Tage dauern - geben Sie nicht auf. Versuchen Sie es immer wieder.
Vergessen Sie, daß Sie eine Rute in der Hand haben, sonst sind Ihre Muskeln durch Ihr bewußtes Nervensystem zu sehr angespannt und Sie können keine Überlagerung durch Ihr Unterbewußtsein erreichen.
Sollte es gar nicht klappen, dann versuchen Sie es wie nachstehend beschrieben mit Hilfe eines Pendels.

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3.2. Anleitung zum Bau und Handhabung eines Pendels

Obwohl die Anwendung eines Pendels sehr umständlich ist, nachfolgend doch eine Anleitung, weil manche Personen in der ersten Lernphase damit gute Ergebnisse erzielen.
Nehmen Sie einen Bindfaden von ca. 20 cm Länge und binden ein nicht zu schweres Lot oder eine größere Schraubenmutter daran. Dann nehmen Sie den Faden mit einer Länge von ca. 10 cm zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. Die linke Hand strecken Sie ca. 20 cm vor Ihrem Bauch aus. Alle 4 Finger der linken Hand stehen vom Bauch weg im 90 Grad Winkel zur Bauchdecke, Daumen parallel zur Bauchdecke nach rechts. Ca. 1 cm über dem Daumen bringen Sie nun das Pendel in eine Links/Rechts-Schwingung, so daß das Pendel über dem Daumen hin- und her-schwingt. Gehen Sie ganz langsam in irgendeine Richtung. Am besten ist es, wenn Sie um eine Wasserquelle herumgehen. Denken Sie nicht mehr an das Pendel (Sie müssen aber trotzdem das Pendel in Bewegung halten), sondern stellen sich im Geiste ein elektrisches Feld, verursacht durch eine Wasserader, vor. Sie werden nach einiger Zeit feststellen, daß das Pendel an bestimmten Stellen beginnt, nicht mehr genau über dem Daumen hin und her zu schwingen. Es kann Kreisbewegungen ausführen oder schräg Pendeln oder in Schlangenbewegungen pendeln. Wenn Sie soweit sind, dann versuchen Sie es noch einmal mit einer Winkelrute.

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3.3 Anleitungen und Übungen

Wie funktioniert nun die Sache mit der Wünschelrute?
Wie kann die Handhabung, sprich das Wünschelrutengehen erlernt werden?
Wie kann man Erdstrahlen bzw. Wasseradern suchen und aufspüren?
Sie müssen eine Verbindung zwischen Ihrem Unterbewußtsein und Ihrem motorischen Nervensystem (=>Prozedurales Gedächtnis) bekommen.
Ein Beispiel: Wenn Sie hungrig sind und sie denken an Ihre Lieblingsspeise, dann läuft Ihnen automatisch das Wasser im Munde zusammen (sog. Pawlowscher Versuch). D.h. nur durch die Vorstellung von gutem Essen wird eine Körperfunktion ausgelöst, die Sie normalerweise nicht bewußt auslösen können.
Oder beim Tippen auf einer Schreibmaschine drücken Ihre Finger in hoher Geschwindigkeit automatisch bestimmte Tasten. Werden Sie aber bewußt gefragt, welchen Finger Sie für welchen Buchstaben verwenden, dann müssen Sie erst gezielt nachdenken.
Und genauso ist es mit der Wünschelrute. Sie müssen sich im Geiste wie in einem Tagtraum z.B. eine Wasserader mit einem gedachten elektrischem Feld nach oben vorstellen und schon bewegen sich Ihre Hände, wenn Ihr Körper ein solches Feld wahrnimmt. Besonders verblüffend ist für den Anfänger die Tatsache, daß sich die Hände dann ganz automatisch von alleine bewegen, gesteuert durch das Unterbewußtsein, das die Kontrolle über das motorisches Nervensystem übernimmt.
Wie bei optischen Täuschungen kommt es bei Anfängern oft zu Fehlleistungen, besonders bei ungenügender Konzentration.
Ein typischen Beispiel: Sie untersuchen Ihre eigene Schlafstelle. Dabei wollen Sie auf der einen Seite feststellen, ob Sie in störenden Feldern liegen, auf der anderen Seite haben Sie aber den Wunschgedanken, daß Ihre Schlafstelle ungestört sein soll. Dadurch kommt es zu einem Konflikt in Ihrem Unterbewußtsein. Sie erhalten ein falsches Ergebnis.
Auf keinen Fall mit Grifflängen oder anderen Anzeige-Skalen arbeiten, das ist viel zu umständlich. Sondern immer in Gedanken die Frage nach dem zu suchenden Feld stellen und einen Ausschlag vereinbaren.
Man sollte aber eine Rutenart verwenden, die eine schnelle und sichere Art der Darstellung ermöglicht. Denn im wesentlichen gibt es folgende Darstellungs- und Anzeigearten, die man mit seinem Unterbewußtsein trainieren sollte:

Für alle diese Anzeigearten hat sich die Winkelrute am besten bewährt, da sie auch nur mit einer Hand bewegt werden kann. Das fällt vor allem in der Öffentlichkeit (wie z.B. in Kirchen) nicht so auf. Außerdem ist sie wegen ihrer Größe (ca. 30 cm) gut zu transportieren, wohingegen die V-Rute mit ihren 50 cm etwas schwierig zu transportieren ist. Pendel sind zwar noch leichter zu transportieren, aber schwierig in den obig aufgeführten Darstellungsarten.

Besonders wichtig ist auch folgender Grundsatz: Ein Wünschelrutengänger kann nur das suchen, was er bereits einmal bewußt gefunden hat. Versuchen Sie also nicht, irgendwelche Dinge aufzufinden, die sie nicht bereits tatsächlich in der Vergangenheit vorgefunden haben. Hierzu ein Vergleich: Jemand führt Sie in einen Botanischen Garten und bittet Sie eine bestimmte Pflanze mit dem Name XYZ zu finden. Sie können die Pflanze nicht finden, weil Sie nichts über Aussehen und Beschaffenheit wissen. Erst wenn Sie die Pflanze einmal bewußt gesehen haben und in Ihrem Gedächtnis abgespeichert haben, können Sie diese Aufgabe lösen. Man spricht von einem Mentalen Modell (31) . Und genauso ist es mit Erdstrahlen-Feldern.

Sie werden überrascht sein, wie oft man Felder vorfindet, für die man keine Erklärung hat. Ein Beispiel, das mir passiert ist. Bei einer Begehung habe ich in der Nähe eines Fenster ein ganz starkes Feld festgestellt, das ich mir nicht erklären konnte. Plötzlich entdeckte in an dem Fenster noch die Reste einer Folienabdeckung für Zimmerrenovierungen. Diese Abdeckungen sind so konstruiert, daß sie durch statische Elektrizität haften bleiben. Mit Hilfe meines Elektrometers konnte ich dann folgende Feldstärken messen: 2 cm 1-6 KV/m, 30 cm 0,5-1 KV, 1,3 m <10 V/m.

Anfänger machen oft den Fehler, daß sie Felder falsch beurteilen, vor allem Gitternetze werden fehlerhaft wahrgenommen. Zur Überprüfung der eigenen Fähigkeiten sollte man eine Blindbegehung zur Kontrolle durchführen. Hierzu auf einer größeren Wiese rechtwinklig (90 Grad) vor einer Gitternetzlinie aufstellen, die man geortet hat. Einige Male darübergehen und sich diese Linie gut einprägen. Dann die Augen verbinden (Mütze oder Schal) und dasselbe nochmal blind wiederholen (nicht schummeln). Eine zweite Person muß bestätigen, daß die Rute über der Linie ausschlägt und einen kleinen Notizzettel auf den Boden legen. Dann muß die zweite Person den Wünschelrutengänger in gerader Linie vorwärts führen (Meistens Ost-West oder Nord-Süd, nur beim Currynetz anders). Jedesmal, wenn die Rute ausschlägt, dann muß die Begleitperson einen kleinen Notizzettel auf den Boden legen. Wenn dann so ca. 5-10 Zettel ausgelegt sind, die Abstände zwischen den Zetteln vermessen (Metermaß oder Füße, Schritte sind zu ungenau). Diese müßten exakt gleich sein und je nach Gitternetzart einen bestimmten Abstand haben, z.B. beim Benker-Kubensystem ca. 9 mtr. Sollte dies nicht der Fall sein, dann gibt's nur eins: Noch mal kräftig üben.
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3.4 Test-Versuche

In Deutschland wurden im wesentlichen zwei Testversuche durchgeführt.

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4. Feldarten

Jetzt müssen Sie nur noch üben, die entsprechenden Feld-Arten (wie nachstehend beschrieben) auseinander zu halten, dazu werden Sie aber einige Zeit benötigen, wenn Sie täglich einige Minuten üben.
Wenn Sie nicht eine bestimmte Feldart ermitteln wollen, sondern nur feststellen wollen, ob es krankmachende Felder gibt, ist es besser, sich auf die Gesamtbeeinflussung Ihres Körpers zu konzentrieren. Zu diesem Zweck stellen Sie sich im Geiste eine Skala von 1 bis 100 % vor. Dann versuchen Sie, die Wünschelrute durch Ihr Unterbewußtsein so einzustellen, daß Sie einen Wert anzeigt, der der momentanen Gesamtbeeinflussung durch alle elektrischen Felder entspricht. Mit dieser Methode können Sie auch technisch verursachte elektrische Felder erfassen.
Auch wenn es gefährlich ist, sich nur auf bestimmte Feldarten zu konzentrieren, möchte ich Ihnen doch die in Wünschelrutenkreisen bekanntesten Feldarten vorstellen.

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4.1. Wasseradern und Grundwasserströmungen suchen und finden

In Wasseradern und Grundwasserströmungen bewegt sich Wasser mit unterschiedlicher Geschwindigkeit durch das Erdreich. Dadurch werden je nach Fließgeschwindigkeit, Löslichkeit und =>Kontaktelektrizität des Wassers nach dem Prinzip eines Kelvin Generators (27) Spannungen erzeugt, die ein Elektrisches Feld zwischen der Wasserader und den höheren Luftschichten erzeugen.
Entscheidend für die Stärke des Elektrischen Feldes ist aber nicht die Menge an durchfließendem Wasser, sondern die Aufteilung nach positiv und negativ geladenen Wassermolekülen (=>Ionen). Dies bedeutet, daß durch wenig Wasser in einem porösen Erdreich ein stärkeres Feld erzeugt werden kann als durch viel Wasser in einem rohrartigem Kanal, wie es z.B. kurz vor einer Quell-Schüttung auftritt.
Die Feldrichtung kann unterschiedlich sein, je nach dem ob mehr positive oder negative geladene Wassermoleküle erzeugt werden. Im Durchschnitt sind Wasseradern zu 90 % positiv und zu 10 % negativ. Verblüffenderweise finden sich in anerkannten Kurorten überwiegend negativ gepolte Wasseradern.
Nachfolgend eine kurze Erklärung zum Prinzip des Kelvin Generators:
Wasser ist ein Verbund von zwei Wasserstoff-Atomen und einem Sauerstoff-Atom. Die dabei beteiligten Elektronen können sich dabei unter bestimmten Bedingungen lösen, so daß bei ca. 300 Millionen Wassermolekülen 1 Elektron weniger vorhanden ist, wodurch sich schon bei kleinsten Wassermengen erhebliche Spannungsunterschiede von einigen Tausend Volt bilden können, die bei einem Kelvin-Generator zu sichtbaren Funkenentladungen führen. In stehendem Wasser gliedern sich die abgespaltenen Elektronen sofort wieder ein, aber in bewegtem Wasser bleiben sie unter bestimmten Bedingungen getrennt.
Dies erklärt auch, warum Wünschelrutengänger nur fließendes Wasser, aber kein stehendes Wasser wahrnehmen können. Z.B. kann ein Wünschelrutengänger eine Wasserader in einem See orten.
Dies erklärt ferner, warum die Test-Versuche der GWUP mit gefüllten oder leeren Wassereimern von keinem der beteiligten Personen ein Ergebnis brachte, weil unbewegtes Wasser kein elektrisches Feld erzeugt (Siehe auch unter Punkt 3.4. Test-Versuche der GWUP).

Schematische Darstellung einer Wasserader

In der Breite der Wasserader ist das fühlbare Feld am stärksten. Zu beachten sind aber auch die sogenannten Ankündigungslinien. Je nach Übung können verschieden viele Ankündigungslinien erfühlt werden. Mit Hilfe der sogenannten Bischofsregel kann von geübten Personen in etwa die Tiefe bestimmt werden. Diese Regel besagt, daß ein Wünschelrutengänger einen Ankündigungsstrahl im 45 Grad-Winkel bestimmen kann, so daß sich damit die Tiefe eines Objektes bestimmen läßt. Erstmals erkannt wurde dies im Jahre 1780 vom Bischof von Grenoble, deshalb der Name Bischofsregel.
Grundwasserströmungen sind erkennbar an sich ständig wiederholenden Wasseradern im gleichen Abstand von ca. einem halben Meter. Je mehr Intervalle gefühlt werden, um so stärker ist die Grundwasserströmung. Die Tiefe festzustellen, ist hier allerdings unmöglich.
Auch in Wurzeln von Bäumen entstehen durch die Aufnahme von Wasser und Mineralien infolge von =>Kontaktelektrizität starke elektrische Felder. Dies ergibt eine interessante Übungsmöglichkeit für erfahrene Wünschelrutengänger. Suchen Sie sich einen möglichst großen freistehenden Baum,an dem deutlich eine herauswachsende Wurzel zu erkennen ist. Besonders Birken sind hier zu empfehlen. Gehen Sie einige Male über diese Wurzel und versuchen dieses Feld zu erfühlen. Dann versuchen Sie, diese Wurzel im Erdreich so lange zu verfolgen, bis Sie nichts mehr wahrnehmen. Eine noch intensivere Übungsmöglichkeit ergibt sich bei eventuellen Verzweigungen.
Ein guter Rutengänger sollte auf jeden Fall den Unterschied zwischen den Feldern einer Wasserader und einer Baumwurzel erkennen können, da es hier immer wieder zu fehlerhaften Interpretationen kommt. Wer damit Probleme hat, kann mit Hilfe der Bischofsregel in etwa die Tiefe der Wasserader orten. Bei Tiefen von unter einem Meter wird es sich wohl wahrscheinlich um eine Baumwurzel handeln.

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4.2. Geomantische Zonen (Brüche der Erdkruste

Von Wünschelrutengängern als Geomantische Zonen oder Reizzonen benannt.
Hierbei handelt es sich um Elektrische Felder, die nach neuesten Forschungsergebnissen auch unerklärliche Leuchterscheinungen (Ufo und Kugelblitze) erzeugen. Verursacht werden diese Effekte durch den sogenannten Piezoeffekt (3) . Dr.Friedemann Freund (4) von der NASA hat entdeckt, daß bestimmte Gesteine, die einem hohem Druck ausgesetzt werden, zu Halbleitern werden und es entstehen elektrische Ladungen und elektrische Felder gegenüber der Umgebung. Besonders bekannt sind dadurch erzeugte Effekte unter dem Namen Hessdalen- (5) , Marfa (6) - und Brown Mountain (7) - Lichtern. Außerdem wurde festgestellt, daß diese Effekte auch verstärkt bei Erdbeben auftreten. Weiter wurde über geologischen Brüchen folgendes gemessen (8) :

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4.3. Gitternetze (Schumannresonanzen)

In der Lufthülle der Erde kann man elektromagnetische Wellen messen, verursacht durch Abstrahlungen von Gewitterblitzen und durch Abstrahlungen der Sonne, die an den Erd-Polen in die Erdatmosphäre eindringen (Nach dem Entdecker Schumannresonanzen (9) genannt). Die Grundfrequenz ist 7,8 Hertz. Diese Wellen werden zurückgeworfen bzw. überlagern sich als sogenannte 'kreisförmige stehende Welle' auch wieder, so daß sich stehende Wellen mit den unterschiedlichsten Frequenzen bilden.
Elektromagnetische Wellen bestehen aus einem elektrischen Feld und dazu um 90 Grad verschoben aus einem magnetischen Feld. Diese Wellenkämme und Täler bilden je nach Frequenz und Wellenlänge elektrische und magnetische Felder wie ein Bienenwabensystem aus, die fast immer an den gleichen Orten anzutreffen sind. Dadurch entstehen Zonen positiver bzw. negativer Ladung. Diese Feldverdichtungen bilden Kubensysteme und bestehen aus Würfeln mit verschiedenen Ladungen bzw. =>Polarisationen, die sich durch Überlagerung verstärken oder aufheben können.
An den Kanten und Schnittstellen dieser Kuben sind die Felder intensiver. Dort sind magnetische und elektrische Feldverdichtungen anzutreffen.
Die einzelnen Systeme verteilen sich aber nicht gleichmäßig über den gesamten Erdball. An Stellen, wo Abweichungen festzustellen sind, liegen meistens auch andere Störungen vor, wie z.B. Wasseradern, starke Bodenschichtungen, Hochspannungsleitungen usw.
Zu beachten sind auch die waagrecht verlaufenden Würfelränder. Sehr gut sichtbar ist dies in der freien Natur an Bäumen. Krebsgeschwulste treten nur in einer bestimmten Stammhöhe auf. Dort treffen sich waagrecht verlaufende Felder mit anderen senkrecht verlaufenden Feldern.
Diese Kubensysteme können von Wünschelrutengängern erfühlt werden.
Die wesentlichsten von Wünschelrutengängern entdeckten Kubensysteme sind:

4.3.1. Das Curry-Netz (10) (auch I.N.S.= Irdisches Netzsystem genannt)

1951 entdeckt von Siegfried Wittmann aus Landsberg. Benannt aber nach dem Arzt Manfred Curry aus Riederau, der mit Wittmann zusammenarbeitete und medizinische Wirkungen feststellte. Es wird mit Diagonalgitter bezeichnet. Es ist über die ganze Erde verbreitet und verläuft spiralförmig vom Süd zum Nordpol. An den Polen ist es praktisch null.

Skizze eines Curry-Netzes

Die Kantenlänge eines Feldes ist in unseren Breiten ca. 8 m. Vier Felder ergeben ein sogenanntes polares Feld. Im Schnittpunkt der 4 Felder befindet sich eine stark auf- bzw. abladende Stelle von ca. 1,50 m Durchmesser. In der Diagonale mißt ein solches Vierer-Feld ca. 22 m. Vom Mittelpunkt dieser polaren Felder gehen acht Feldverdichtungen in Richtung der benachbarten polaren Felder. Die Dicke der Netzstreifen variiert zwischen 30 cm und 50 cm. Die Lage der Felder und die =>Polarisationswirkung bleiben konstant erhalten.

4.3.2. Das Global -Netz-Gitter oder Hartmann -Netz oder 1. Gitter.

Erstmals beschrieben 1953 von Dr. Ernst Hartmann (1915-1992).
Merkmale: Die =>Polarisation wechselt alle 6 Stunden. Die Feldstärke ist abhängig von der Tageszeit, der Sonnenfleckentätigkeit, dem Mondstand, dem Wetter und besonders der Bodenbeschaffenheit. Besonders bei schweren Lehm und Lößböden sollen sich starke Felder bilden.

Skizze eines Hartmanngitters

In unseren Breiten (48 Breitengrad) beträgt die Größe Nord-Süd ca. 2,00 m, Größe West-Ost ca. 2,50 m und ist je nach geographischer Lage verschieden groß, d.h. je näher man sich an den Polen sich befindet, um so kleiner werden die Felder. Die Dicke der Netzstreifen beträgt ca. 20 cm. Das Hartmanngitter fügt sich genau in das Benker-Kubensystem ein.

4.3.3. Das Benker - Kubensystem

Das Benker-Kubensystem besteht in unseren Breiten aus ca. 10 m großen Würfeln, die abwechselnd eine Positive und eine Negative Ladung besitzen. Entdeckt von Anton Benker 1953. Diese Würfelsysteme sind nicht gleichmäßig über die Erdoberfläche verteilt, sondern können je nach Bodenbeschaffenheit in der Intensität variieren. In den Zwischenräumen der Würfel befindet sich eine neutrale ca. 20 cm breite Zone. An den Rändern befinden sich 30 und 50 cm breite Streifen mit einer höheren Ladungs-Intensität, die nach Möglichkeit zu meiden sind. Diese Kuben sind wiederum gefüllt mit dem Hartmann-Gittersystem.

Skizze eines Benker-Kuben-Systems

4.3.4. Das PWL-Gitter (Abkürzung von Pflanzen-Wachstums-Laser)

Die Gitterwände im Abstand von ca. 4 m und Kreuzungspunkte sollen verstärkt Radonpartikel enthalten und damit erhöhte Radioaktivität abgeben. Dieses Gitternetz soll sich zwischen Tag und Nacht um 2 m verschieben. Erstmals beschrieben 1937 vom französischen Art Dr. Francois R.Peyre aus Bagnoles de l'Orne. Geriet aber wieder in Vergessenheit und wurde erneut beschrieben von Josef Oberbach (1908-2003).

4.3.5. KES (Abkürzung von Kosmisch Energetisches Strahlungssystem)

Ebenfalls beschrieben von Josef Oberbach. Soll dem Curry-Netz überlagert sein (siehe 4.3.1.).

4.3.6. Groß-Gitternetze

Diese Gitternetze sind in vielen Landschaften anzutreffen, vor allem bei ungünstigen geologischen Verhältnissen, bei besonders schweren Lößböden oder bei hügeligen Landschaften. Diese Gitternetze sind meistens quadratisch oder rautenförmig und besitzen eine Größe von einigen Kilometern. Die Linien selbst sind meist einige Meter breit und besitzen hohe Feldstärken. Ein ständiger Aufenthalt auf diesen Linien sollte auf jeden Fall vermieden werden.
Entlang dieser Großgitternetze kann man oft Ameisenbauten wie an einer Perlenkette beobachten.
Ferner kann man an den Schnittstellen mit Bäumen oft beobachten, daß sich Krebsgesschwüre oder offene Stellen in der Rinde bilden.
Hier in der Oberpfalz ist ein schönes Beispiel zu beobachten. Ein Großgitternetz mit einer rautenförmigen Struktur und einer Größe von 7,5 km, auf dessen Kreuzungspunkten einige Wallfahrtskirchen errichtet wurden. Vermutlich auf ehemaligen prähistorischen Kultstätten.

4.3.7. Raum-Gitter

In Räumen geschlossener Häuser bilden sich je nach Baumaterial Raumgitter aus. Diese passen sich sehr exakt in die Räumlichkeiten ein.

4.3.8. Leylinien

Erstmals 1921 von dem britischen Hobby-Archäologen Alfred Watkins (26) bezeichnet, abgeleitet von Bezeichnungen englischer Ortschaften mit den Endungen -leigh bzw. -ley, was Lichtung oder Rodung bedeutet. Diese sollen fiktive Verbindungslinien von Landmarken, Megalithen, prähistorischen Kultstätten und Kirchen darstellen. Diese erstrecken sich als gerade Linien oft kilometerweit. Entlang dieser Zonen wurden früher Grenzen festgelegt und Straßen gebaut. Römerstraßen und der Limes sind größtenteils auf solchen Zonen erbaut.
Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei aber um spezielle Großgitternetze.
In einigen esoterischen Lehren wird behauptet, daß diese Leylinien nur von einem bestimmten Personenkreis (wie z.B. Zauberer, Elfen usw.) wahrgenommen werden können.

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4.4. Technische Geräte

Ganz deutlich wurde die Schädlichkeit elektrischer Felder durch eine Statistik, aus der hervorging, daß bei Arbeitern, die sich ständig in elektrischen Feldern aufhalten, eine erhöhte Krebsrate festzustellen ist (14) . Welche Feldstärken und Frequenzen nun schädlich oder unschädlich sind, darüber wird zur Zeit wegen der Sende-Masten für Handy's selbst in wissenschaftlichen Kreisen diskutiert.
Zu meiden sind auf jeden Fall starke Magnete, wie Sie z.B. in Lautsprechern vorzufinden sind, da diese Kopfschmerzen verursachen. Diese sollten mindestens 2 m vom Körper entfernt sein. Ferner ist der Aufenthalt in der Reichweite von Stromdurchflossenen Spulen jeder Art, wie z.B. Transformatoren, zu meiden. In Bettnähe grundsätzlich alle elektrischen Geräte nicht nur ausschalten, sondern auch ausstecken. Denn auch Kabel ohne Geräteanschluß erzeugen ein elektrisches Feld, wenn eine Verbindung zur Stromquelle besteht. Zur Vermeidung von Störungen durch Elektrische Leitungen gibt es spezielle Netzfreischaltungen.
Vermeiden Sie die Installation von Sendern (z.B. WLAN) in Ihrem Haus.

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4.5. Biologische Systeme

Auch biologische Systeme sind von elektrischen Feldern umgeben. Beim Menschen sprechen Wünschelrutengänger vom Reaktionsabstand oder der Aura.
Inzwischen sind Geräte entwickelt worden, mit Hilfe derer elektrische Felder einzelner Organe gemessen werden und die z.B. bei Herzkrankheiten eine Diagnose erlauben, lange bevor die üblichen Diagnosemittel einen Defekt erkennen.

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4.6. Magnetitkristalle und Magnetosomen

In allen biologischen Systemen, vor allem in Bakterien sind Kristalle des ferromagnetischen Stoffs Magnetit Fe 304 eingelagert. Im menschlichen Gehirn ca. 5 Millionen Magnetitkristalle pro Gramm, in der Hirnhaut sogar bis zu 100 Millionen. Bestimmte Tiere, wie z.B. Lachse, Zugvögel und Brieftauben benutzen diese Magnetitkristalle zur Ortung. Bei Auswertungen von Satelliten-Aufnahmen wurde festgestellt, daß sich Kühe und Wild bei der Futteraufnahme meist in Nord-Süd-Richtung aufstellen. Es wurden schon viele Versuche unternommen, ob Menschen magnetempfindlich sind, ob sie z.B. das Erdmagnetfeld erfühlen können. Der Nachweis ist bisher nur bei primitiven Urzeitmenschen gelungen. Bei modern lebenden Zivilisations-Menschen ist diese Fähigkeit vermutlich ganz verloren gegangen.Ich selbst habe ebenfalls schon einige Versuche für die Wahrnehmung von Magnetfeldern unternommen, konnte aber keine Ergebnisse erzielen.
Werden sogenannte magnetotaktische Bakterien aus dem Wasser von der Süd- nach der Nordhalbkugel transportiert bzw. umgekehrt und dann ausgesetzt, gehen sie zugrunde, weil sie in die falsche Richtung schwimmen.
Nach dem Absterben von Bakterien verbleiben die Magnetitkristalle im Boden und werden von Archäologen mit Hilfe besonders empfindlicher Meßinstrumenten geortet. Damit können vorgeschichtliche Bauten usw. im Boden festgestellt werden.

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4.7. Erdmagnetfeld

Das Erdmagnetfeld ist das stärkste aller Felder. In Versuchen konnte festgestellt werden, daß mehr rote Blutkörperchen gebildet werden, wenn man mit dem Kopf nach Norden schläft. Zu erwähnen ist noch, daß Magnetisierte Federkernmatratzen Gliederschmerzen verursachen, hervorgerufen durch eine Verzerrung des Erdmagnetfeldes.

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4.8. Gegenstände im Erdreich

Wünschelrutengänger sind in der Lage Leitungen und Gegenstände im Erdreich, aber auch in der Luft, zu lokalisieren. Zwischen den tieferen Erdschichten und den höheren Luftschichten (siehe 7.1.) bildet sich infolge unterschiedlicher Elektronenkonzentrationen ein elektrisches Feld. Dieses Feld wird vor allem durch metallisch leitende Gegenstände in geringfügigen Maße beeinflußt, es entstehen Feldverzerrungen und wie in der Optik eine Art Schatten. Dazu benötigt ein Wünschelrutengänger aber viel Übung. Von vielen Tiefbau-Arbeitern wird immer wieder bestätigt, daß sie auf diese Art und Weise Leitungen aufgefunden haben.

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4.9. Bauwerke und Orte der Kraft

Im Altertum bis zum ausgehender Mittelalter wurden in den verschiedensten Kulturkreisen sakrale Bauten und Kultstätten auf Plätzen mit einer erhöhten Feldstärke erbaut bzw. nach derartigen Feldern ausgerichtet. Oft verursacht durch Kreuzungen von Wasseradern mit Gitternetzen, aber auch durch geologische Brüche (siehe auch 4.3.8. Leylinien).
Einige Beispiele: Bei vielen alten Kirchen kann man unter dem letzten Schlußstein vor dem Altar ein starkes Feld wahrnehmen. Starke Felder kann man auch wahrnmehmen bei sakralen Bauwerken der Kelten, bei Hünengräbern und bei bronzezeitlichen Megalithgräbern. Ich selbst konnte in einem urzeitlichen Steinkreis in Südengland ein eigenartiges ringförmiges Feld wahrnehmen.
Alle alten Wegkreuze (Marterl) stehen an Stellen, an denen ein Weg von einem Großgitternetz gekreuzt wird. Der Aufenthalt auf solchen Zonen soll anregend wirken.

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4.10. Feldrichtung und Feldstärke messen

4.10.1. Feldrichtung

Wünschelrutengänger sind in der Lage, die Richtung (=Polarisation) eines Feldes zu bestimmen. Durch die Feldrichtung ergeben sich grundsätzlich zwei Wirkungen. Erstens werden in elektrischen Feldern Elektronen zur Positiven Seite des Feldes gezogen. Zweitens werden in elektrischen Feldern bestimmte Moleküle, die elektrisch nicht neutral sind (z.B. das Wasser-Molekül) zur positiven Seite hin ausgerichtet.
Für Feldrichtungen sind in der einschlägigen Literatur folgende meist esoterisch geprägte Begriffe gebräuchlich, die aber eine andere Bedeutung haben als es in der Schulphysik gelehrt wird.

4.10.2. Feldstärken

A. Feldstärken der Elektrischen Felder in der Physik:
Die Feldstärke (Formelzeichen E) eines elektrischen Feldes wird in Volt pro Meter (Formelzeichen V/m) gemessen. Elektrische Felder werden eingeteilt in: B. Feldstärken definiert von Wünschelrutengängern:
Die nachfolgenden Maßeinheiten haben historischen Ursprung und sind in dem Betreben geschaffen worden, eine einheitliche Skala für die Stärke und Schädlichkeit von Erdstrahlen zu finden. Das größte Problem dabei ist, daß es kein einheitliches Normmaß gibt. Einige Wünschelrutengänger sagen z.B. man könnte eine Curry-Netz-Kreuzung als Norm benutzen. Nur sind Curry-Netze weltweit unterschiedlich stark, je nach Bodenbeschaffenheit, Klima, Jahreszeit und Tag- und Nach-Unterschiede.Und genauso ist es mit allen anderen Feldern.
Ich selbst verwende eine Winkelrute. Ich stelle mir im Geiste eine Skala von 0-100 % vor. Wenn keine Beeinflussung vorliegt, dann sollen die Stäbe nach vorne zeigen. Wenn dagegen eine starke Beeinflussung vorliegt, dann sollen die Stäbe zum Körper wandern und übereinanderstehen oder Zwischenwerte anzeigen. Dies stellt zwar keine Maßeinheit im physikalischen Sinne dar, aber damit erreiche ich, in etwa die Stärke von Feldern zu bestimmen. Aber auch für die nachstehenden Maßeinheiten gilt: Man kann nicht einfach behaupten, ab dem oder dem Wert entsteht eine bestimmte Krankheit. Das hängt immer von der Konstitution der betreffenden Person ab, die sich in einem derartigen Feld aufhält.
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4.11. Zusammenfassung

Auf Grund der Feldervielfalt könnte man meinen, daß man sich praktisch nirgendwo aufhalten kann, weil man an jeder Stelle der Erdoberfläche von Feldern beeinflußt wird. Im Prinzip stimmt dies. Nur dadurch, daß die Felder unterschiedlich =>polarisieren, heben sich die Wirkungen in den meisten Fällen auf. Nur in den seltenen Fällen, in denen sich die einzelnen Felder mit der gleichen =>Polarisation überlagern, ergeben sich Problemzonen.
Deshalb sollte man als Wünschelrutengänger auf jeden Fall lernen, die Gesamtbeeinflussung auf den eigenen Körper mit Hilfe einer Rute darzustellen, d.h. man sollte sich nicht auf bestimmte Felder konzentrieren, sondern auf die Summe der Felder, in denen man sich gerade aufhält.

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5. Wirkungen von Erdstrahlen (Elektrischen Feldern)

Dies ist ein schwieriges Thema. Wünschelrutengänger begründen vieles aus der Summe der Erfahrungen, die sie gemacht haben. Ärzte und Wissenschaftler erkennen diese Dinge aber nur dann an, wenn sich in Versuchsreihen eindeutige Ergebnisse erzielen lassen.
Einige Ergebnisse Wissenschaftlicher Studien:

Nachstehend einige Aussagen von Wünschelrutengängern, die von geopathischen Wirkungen sprechen. Einige wurden durch wissenschaftliche Versuche bestätigt, andere verworfen.

Geschichtliches:

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6. Abschirmungen

Physikalisch betrachtet sind alle exotischen Abschirmungen wirkungslos, die in Anzeigen oder auf esoterischen Messen angeboten werden. Meistens helfen diese Produkte nur dem Geldbeutel der Verkäufers.
Zweifelhafte Dinge sind: Pyramiden, mit Draht umwickelte Flaschen, Kästchen undefinierbaren Inhalts (28) , Chips, Magnetplättchen, Gürtel, Armbänder, Halsketten, Magnetmatten, Kristalle, Hautsprays usw.
Wirkungslos sind auch Korkplatten und Wasserbetten. Das habe ich selbst schon mit Hilfe meines Elektrofeldmeters nachgemessen. Nachdem in vielen Häusern schon Korkböden verlegt sind, sollte ein Wünschelrutengänger damit auch keine Felder mehr feststellen. Ich konnte bisher keine Abschirmwirkung feststellen.
Es werden immer wieder Abschirmgeräte angeboten, die befähigt sein sollen, Erdstrahlen und Elektromagnetische Wellen durch Interferenz auszulöschen. Derartige Geräte sind reiner Unfug. Um eine Elektromagnetische Welle durch Interferenz harmonisieren zu können, muß eine gegenläufige Welle erzeugt werden, die eine gleiche Frequenz, Amplitude und Phase und das um 180 Grad gedreht besitzt. Dies ist bisher nur unter Laborbedingungen mit genau bekannten Parametern mit einem enormen Aufwand gelungen.
Diese Geräte sind gefährlich, weil sie ihrerseits elektromagnetische Strahlungen erzeugen. Damit haben Sie eine weitere Strahlungsquelle in Ihrem persönlichen Umfeld.
Physikalisch wirksame Abschirmungen sind technisch sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden.
Ferner muß man für Abschirmungen grundsätzlich unterscheiden zwischen:

6.1. Elektrischen Feldern

Zur Abschirmung elektrischer Felder muß der gesamte abzuschirmende Raum umschlossen werden, man spricht dann vom sogenannte Faradysche Käfig (15) , d.h. man müßte sein Schlafzimmer von allen Seiten abschirmen, wobei die Abschirmungen unbedingt elektrisch verbunden sein müssen, damit Elektronen von einer zur anderen Seite fließen können um ein Gegenfeld erzeugen zu können. Aber wer will schon so schlafen? Außerdem benötigt der Mensch bestimmte elektrische Wellen und Felder zur Steuerung diverser Lebensvorgänge, z.B. die sogenannten langwelligen =>Sferics.

6.2. Elektromagnetische Wellen (17)

Zur Abschirmung Elektromagnetischer Wellen genügt eine Abschirmung zur Strahlungsquelle (also in Richtung des Senders). Diese Abschirmung muß aus einem entsprechenden Material oder einem Drahtgeflecht bestehen. Die Abstände des Drahtgeflechtes sollten aber ca. 10 mal kleiner sein als die Wellenlänge der abzuschirmenden Strahlung. Ein Beispiel: Sender für Mobiltelefone senden mit 900-1800 MHZ, was einer Wellenlänge von 33-16 cm entspricht. D.h. ein Abschirmgeflecht dürfte höchstens eine Maschenweite von weniger als 1,6 cm haben. Für eine Abschirmung von Radarstrahlung (Frequenz=3-300 GHZ/Wellenlänge=1-100 mm) dürfte die Maschenweite höchstens 0,1-10 mm betragen.
Für die Abschirmung elektromagnetischer Wellen durch unterschiedlichen Mineralien (Baumaterialien, Tapeten, Abschirmgewebe usw.) gibt es bereits detaillierte Untersuchungen mit Kostenvergleichen (16) .
Für einige Städte in Deutschland gibt es Übersichtskarten mit gemessenen Feldstärken von Mobilfunksendern und anderen Sendestationen (29) .

6.3 Magnetfelder

Magnetfelder abzuschirmen ist sehr schwierig. Dazu werden ferromagnetische Materialien in entsprechender Dicke, wie z.B. Mumetall benötigt. Die Kosten für die Abschirmung eines Zimmers wären astronomisch (1 qm ca. 500 Euro) (25) .

Was kann man trotzdem tun:
Schlafen sie nicht länger als ein halbes Jahr auf der gleichen Stelle. Verschieben Sie Ihr Bett um einen halben Meter nach allen Seiten, wechseln Sie Kopf- und Fuß-Ende. Achten Sie darauf, ob es bestimmte Stellen gibt, an denen Sie besser oder schlechter schlafen. Vor allem achten Sie darauf, ob Sie an bestimmten Stellen schwache oder starke Träume haben. Dasselbe gilt für einen Beruf, in dem Sie sich den ganzen Tag auf ein und derselben Stelle aufhalten.
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7. Kurze Einführung in die Physik

Zum besseren Verständnis eine kurze Einführung in die Physik von Strahlungen und Feldern und deren Auswirkungen auf den Menschen. Weitere Detailbeschreibungen können Sie in einem Physikbuch oder im Internet in Wikipedia nachlesen.
Alle Materie, auch der Mensch, ist aus kleinen Teilchen, den Atomen zusammengesetzt. Atome besitzen in der Mitte einen Kern aus Energiepaketen (Protonen und Neutronen), die eine positive Ladung besitzen. Diesen Kern umkreisen andere Energiepakete (Elektronen), die eine negative Ladung besitzen. Die Positiv und negativ geladenen Energiepakete gleichen sich normalerweise aus, das Atom nimmt einen neutralen Zustand ein. Unter bestimmten Bedingungen können Atome bestimmte Energiepakete (Protonen, Neutronen, Elektronen) abgeben oder zusätzlichen an sich binden (=>Ionen, Isotope).
Dann gibt es freie Elektronen, die nicht in ein Atom eingebunden sind. Sie sind immer negativ geladen und schwirren ständig zwischen den Atomen hin und her (z.B. ist unser elektrischer Haushalts-Strom eine gezielte Verschiebung freier Elektronen).

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7.1. Elektrische Felder

Zwischen unterschiedlich geladenen Atomen und in stehenden elektromagnetischen Wellen entsteht ein Kraftfeld, genannt elektrostatisches Feld. Solchen Kraftfeldern begegnen wir ständig in unserem Leben, z.B. die statische Aufladung von Kleidungsstücken entsteht durch die unterschiedliche Sättigung mit Elektronen. Auch das Fernsehbild wird mit Hilfe eines solchen Kraftfeldes erzeugt. Elektrische Felder werden eingeteilt in:

Elektrische Felder

Wenn wir nun die Erde und die einzelnen Luftschichten untersuchen, können wir feststellen, daß verschieden viele Elektronen vorhanden sind (19) :

Dadurch entstehen starke Kraftfelder, die sowohl nach oben, als auch nach unten gerichtet sein können. Wie stark diese Kraftfelder sein können, kann man bei einem Blitz während eines Gewitters erleben. Das ist nichts anderes als ein Ladungsausgleich.
Zwischen dem Erdboden und den höheren Luftschichten bilden sich also ständig elektrische Kraftfelder. Die Stärke der Felder ist abhängig vom Wetter, der Bodenbeschaffenheit und der Tageszeit. Nachts zwischen 0.00 Uhr und 2.00 sind die Felder stärker als vormittags um 10.00 Uhr. Besonders starke Felder bilden sich z.B. bei Schweren Böden, Geologischen Bruchstellen und bei Elektrischen Leitungen.
Elektrische Felder haben nun eine besondere Eigenschaft. Durch sie werden Elektronen und Atome bewegt, je nachdem ob sie positiv oder negativ geladen sind, streben sie in die entgegengesetzte Richtung. Ferner werden Atome oder Moleküle je nach ihrer Ladung verzerrt. Man nennt die Verzerrung =>Polarisation (oder auch Dielektrizität oder Permittivität). Dadurch werden verschiedene Atome und Atomverbindungen wie Soldaten einseitig ausgerichtet. Die Stärke der Ausrichtung ist je nach Stoff verschieden. Wassermoleküle z.B. werden bei 18°C 81 mal stärker verzerrt als Luftmoleküle.

Polarisation von Wassermolekülen

Alle Vorgänge in Lebewesen werden durch unterschiedlich geladene Atome und Atomgruppen (Molekülen) gesteuert. Man spricht von elektrischen Potentialen. Auch einige Aminosäuren, aus denen der Mensch besteht, unterliegen dieser Ausrichtung. In elektrischen Feldern werden diese Potentiale mehr oder weniger gestört und damit auch die chemischen Abläufe in den Zellen, vor allem auf die Löslichkeit eines Stoffes. Damit auch auf =>Osmose-Vorgänge, die für die Versorgung der Zellen lebensnotwendig sind. Da der menschliche Körper zu ca. 70 % aus Wasser besteht, kann mach sich leicht vorstellen, welche Auswirkungen elektrische Felder auf den Menschen haben können. In Versuchen wurde z.B. festgestellt, daß bei einem Aufenthalt in bestimmten elektrischen Feldern bis zu 15 % weniger rote Blutkörperchen (1) gebildet werden.
Diese Einwirkungen werden als =>athermische Effekte bezeichnet, weil die Einwirkungen nicht durch eine energiereiche Strahlung hervorgerufen werden. Es zeichnet sich ab, daß die dadurch verursachten Schädigungen nicht durch eine direkte Einwirkung, sondern durch eine Schwächung der körpereigenen Reperaturmechanismen erfolgt (20) .

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7.2. Magnetische Felder

Einige Atome wie z.B. das Eisen-Atom sind durch die Anordnung seiner Elektronen eine Art winziger Naturmagnet. Nachdem diese Atome aber normalerweise ungeordnet vorhanden sind, hebt sich die magnetische Wirkung auf.
Zeigen diese winzigen Magnetfelder aber in die gleiche Richtung, wie es bei einem Eisenmagneten der Fall ist, dann entstehen starke Anziehungskräfte auf bestimmte andere Atome mit der gleichen Anordnung von Elektronen. Das Erdmagnetfeld ist eine Beispiel. Obwohl wir es nicht spüren, ist es so stark, daß es auf der ganzen Erde die Kompaßnadeln in eine Richtung zwingt. Magnetfelder können nur sehr aufwendig abgeschirmt werden.
In allen Lebewesen, sogar auch in Bakterien sind kleinste Magneten, sogenannte Magnetitkristalle (2) enthalten, die zu fadenförmigen Magnetosomen zusammengefaßt sind. Mit Hilfe dieser Kleinstmagneten sind viele Tiere in der Lage, sich nach dem Erdmagnetfeld zu orientieren.
Auch im menschlichen Gehirn sind eine Menge dieser Magnetitkristalle vorhanden (5-100 Millionen pro Gramm Gehirnmasse). Durch die Einwirkung von elektrischen Feldern wirkt auf diese Magnetitkristalle eine (Lorentz-)Kraft, die von Rezeptoren in unserem Körper zwar wahrgenommen wird, uns aber nicht direkt bewußt gemacht wird.
Auf der anderen Seite kann diese einseitige Ausrichtung von Atomen aber auch wieder eine heilende Wirkung haben, wie z.B. bei Knochenbrüchen, weil hier durch die einseitige Ausrichtung schneller Knochenmaterial gebildet wird.
Versuche mit starken Magnetfeldern haben ergeben, daß biochemische Prozesse im Südpolfeld eines Magneten günstig ablaufen, im Nordpolfeld dagegen ungünstig beeinflußt werden.
Auf Grund von Luftbildauswertungen wurde festgestellt, daß Rinder, Rotwild und Hunde sich bevorzugt in Nord-Süd Richtung ausrichten. (12)

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7.3. Strahlung

Von Strahlung sprechen wir dann, wenn Energiepakete eines Atoms oder freie Elektronen in die Umwelt abgestrahlt werden, wobei bestimmte Energiepakete sogar in der Lage sind, andere Atome zu zerstören. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Strahlung:

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7.3.1. Die Elektromagnetische Wellenstrahlung

Diese Strahlung besteht aus abgestrahlten Photonen. Diese bilden wie eine Kette jeweils ein elektrisches Feld und um 90 Grad dazu ein magnetisches Feld und werden portionsweise in bestimmen Größen, den Quanten ausgestrahlt. Die wichtigsten sind:

Die Wirkungen auf den menschlichen Körper sind vielfältig, aber weitgehend erforscht.
Ab der UV-Strahlung (10 hoch 15 Hertz) ist die Energie der Strahlungsteilchen so hoch, daß sie Elektronen aus Atomen oder Molekülen entfernen kann. Sie wird als =>ionisierende Strahlung bezeichnet.
Elektromagnetische Wellen werden durch Magnetfelder nicht abgelenkt, können aber durch entsprechende Materialen abgeschirmt oder abgelenkt werden (z.B. Lichtstrahlung durch Gegenstände, UV-Strahlung durch Glas, Gammastrahlung durch Blei). Es gibt aber eine Auswirkung durch elektromagnetische Wellenstrahlung, die für unser Thema besonders interessant ist. Werden derartige Strahlen an einem Hindernis wie in einem Spiegel zurückgestrahlt oder überlagern sich Strahlungen durch Interferenzen, dann entstehen durch diese Überlagerung 'Stehende Wellen' (13) . In diesen Stehenden Wellen bilden sich elektrische Felder (elektrodynamische Felder genannt). Durch ständig vorhandene Gewitterblitze und durch die Sonneneinstrahlungen entstehen auf der Erde eine Vielzahl von meßbaren stehenden Wellen, auch 'Schumannresonanzen' genannt(siehe auch unter 4.3 Gitternetze).

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7.3.2. Die Korpuskelstrahlung oder Teilchenstrahlung

Diese entstehen beim Zerfall von Atomkernen und haben verschiedene Wirkungen (23) . Hierunter fallen:

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7.4. Radon

Schätzungen der Strahlenschutzkommission nach sterben in Deutschland jedes Jahr einige tausend Menschen an Lungenkrebs, weil sie in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz einer übermäßig hohen Konzentration des radioaktiven Edelgases Radon ausgesetzt waren. Der Anteil der Raucher bei den Lungenkrebstoten liegt der Statistik nach bei 85 %. Da sich Radon an Rauchpartikel anhaftet, sind demnach auch Passivraucher zusätzlich gefährdet.
Radon gehört zu den radioaktiven Edelgasen. Es ist ein Zerfallsprodukt des Radiums, das seinerseits wiederum ein Zerfallsprodukt des Urans ist. Wie viele Gase kann man Radon nicht schmecken, nicht riechen und auch nicht sehen. Das Ausgangsprodukt Radium ist jedoch überall enthalten. Sehr häufig in Granit und Gips. Weniger in Sand, Sandstein, Kalkgestein, Schotter oder über dem Meer. Ist nun das Radium zu Radon zerfallen, entweicht dieses mobile Edelgas durch winzige Poren aus dem Gestein in die Luft. Aus härterem Gestein oder sehr feuchtem Boden kann weniger Radon austreten.
Obwohl im Durchschnitt nur äußerst geringe Mengen austreten, kann das radioaktive Radon doch gefährlich werden, nämlich dann, wenn es sich in geschlossenen Räumen ansammelt oder wenn es sich am Boden ansammelt. Dies geschieht vor allem bei Luftdruckabfall, da hierbei größere Mengen aus dem Erdboden entweichen. Durch Regen oder niedergehenden Nebel wird das in der Luft enthaltene Radon ausgewaschen.
Messungen des Bundesgesundheitsamtes in 6000 willkürlich ausgesuchten Wohnungen in Deutschland haben ergeben, daß der Durchschnittsgehalt an Radon um 50 Becquerel pro Kubikmeter Atemluft liegt. In 60 Wohnungen wurden allerdings mehr als 200 Becquerel gemessen und in sechs Wohnungen über 500 Becquerel pro Kubikmeter. Empfehlungen der Strahlenschutzkommission zu Folge sollte der Radongehalt der Atemluft 250 Becquerel pro Kubikmeter Luft nicht übersteigen.
Erhöhte Werte ergeben sich in Gegenden, wo ein großer Teil des Untergrundes aus Granit besteht, wie z.B. im Bayerischen Wald. Ferner dort, wo natürliches Uran vorkommt, wie in Bad Kreuznach oder in Bad Gastein. Es gibt diverse Übersichtskarten für Radongehalte in Deutschland, Österreich und im Trinkwasser (18) .
Das Edelgas Radon selbst wird zwar kaum im Körper gebunden, aber durch den weiteren radiaktiven Zerfall in Folgeprodukte, wie z.B. in Polonium 218 und 214 verändert sich durch eine relativ hohe Alpha-Teilchen-Strahlung das Gewebe der Bronchien in der Lunge, so daß krebserregende Prozesse ausgelöst werden.
Diesen krebserregenden Edelgasen ist man jedoch nicht schutzlos ausgeliefert. einfachste Möglichkeit die Radonkonzentration herabzusetzen, ist regelmäßiges und gründliches Lüften. Ferner eine Fundamentplatte aus Beton, eine gute Außenisolation des Kellermauerwerks und die Verwendung radiumarmer Baumaterialien, wie z.B. Kalkputz verhindern eine Anreicherung der Atemluft mit Radon.
Ich selbst habe Versuche mit Hilfe von radioaktiven Materialien durchgeführt und kann behaupten, daß Wünschelrutengänger Radioaktive Strahlungen nicht wahrnehmen können.

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7.5. Sonstige Theorien zum Thema Erdstrahlen

7.5.1 Gravitation

Einige Wünschelrutengänger sind der Meinung, daß die Gravitation Ursache für die Erdstrahlen und den Wünschelruteneffekt wäre. Auf Grund einiger Überlegungen kann dies nicht der Fall sein.
Nach momentan gültigen Erkenntnissen gibt es 4 Kräfte im Universum.
-Die Gravitation zwischen Teilchen auf Grund ihrer Massen.
-Die elektromagnetische Kraft zwischen elektrisch geladenen Teilchen, wie z.B. den Elektronen.
-Die schwache Wechselwirkung zwischen den Teilchen in einem Atom.
-Die starke Wechselwirkung zwischen Teilchen im Inneren eines Atomkern (Quarks).
Von diesen 4 Kräften ist die Gravitation eine äußerst geringe Naturkraft. Z.B. ist die elektromagnetische Coulomb-Kraft (die maßgeblich ist für die Bindung von Elektronen an den Atomkern) 2,3 mal 10 hoch 39 mal stärker als die Gravitationskraft.
Also eine unvorstellbar kleine Kraftwirkung, die nur bei großen Massen wie den Planeten wirksam wird. Ein Mensch kann eine änderung der Gravitation nur dann wahrnehmen, wenn die abweichenden Massen größer als 10 hoch 18 kg sind. Z.B. verursacht der Mond durch seine Gravitation eine Änderung des Meeresspiegels durch Ebbe und Flut. Der Mensch kann diese Gravitationsänderungen aber nicht wahrnehmen.
Ich selbst habe mich im Rahmen meiner Forschungen zum Thema Erdstrahlen und Wünschelrute schon vor einiger Zeit mit der Gravitation befaßt, aber aus folgenden Gründen verworfen:
-Wie sollen durch die Gravitation die Gitternetze entstehen?
-Wie soll ein Wünschelrutengänger einen winzigen Unterschied in der Gravitation wahrnehmen, der durch eine Wasserader oder anderen Dingen im Erdreich entsteht, wenn er nicht einmal wesentliche Gravitationsunterschiede wie Ebbe und Flut wahrnehmen kann?

7.5.2 Hyperschall

Hyperschall ist Schall mit Frequenzen von 1 GHz bis 10 THz, wobei überwiegend Longitudinal-, aber auch Transversalwellen entstehen, die man in der Physik als Phononen bezeichnet. Die dadurch erzeugten Schwingungen haben auf Grund von Messungen sowohl in Festkörpern als auch in Gasen eine Reichweite im Millimeterbereich.
Der Ingenieur Reiner Gebbensleben (30) vertritt die Meinung, daß Hyperschall die Ursache sei für Phänomene der Geobiologie (Wasseradern, Erdstrahlen, Gitternetze), für alle Phänomene der Radiästhesie (Strahlenfühligkeit, Fernwahrnehmung, das Wünschelruten- und Pendelphänomen, Psi-tracks, Ley-lines, Pyramidenenergie), der Parapsychologie (Außersinnliche Wahrnehmung, Telepathie, Hellsehen, Gedankenimprägnation und Psychokinese), der Biophysik (Orientierungsverhalten von Tieren, Stoffwechsel, Wachstum und Kommunikation von Pflanzen), der alternativen Medizin (Homöopathie, Placeboeffekt, Akupunktur, Naturheilverfahren), der Neurowissenschaften (Lernen, Denken, Erinnern, Träume, Halluzinationen, Hypnose, Nahtoderlebisse und scheinbare Wiedergeburt).
Er ist der Meinung, daß Hyperschall das gesamte Universum durchdringt. Seine Theorien und Behauptungen sind durchzogen mit Phrasen und Schlagwörtern aus der Esoterik. Er gibt aber keine genauen Erklärungen ab über die Funktion und Wirkungsweise. Warum soll z.B. Hyperschall über Wasseradern stärker sein als bei sonstiger Materie?
Es gibt inzwischen sogar schon Abschirmgeräte für Hyperschall.

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7.6. Zusammenfassung

Menschliche Zellen sind aus Atomen aufgebaut, die durch bestimmte Strahlungen zerstört werden können. Je nach Standort eines Menschen werden pro Sekunde Millionen Zellen geschädigt, aber durch körpereigene Systeme laufend erneuert. Wenn man sich allerdings in bestimmten elektrischen Feldern aufhält, so wird das körpereigene Reparatursystem ein wenig beeinträchtigt, so daß bei einem längeren Aufenthalt in solchen Feldern echte Schädigungen eintreten, bis hin zum Tode eines Menschen.
Von vielen Wünschelrutengängern und in Büchern werden Beispiele für Krankheiten durch Wasseradern und Gitternetzen aufgeführt. Auch ich selbst konnte schon Krankenheitsbilder und Schlafstörungen feststellen. Entscheidend ist aber das Immunsystem und die Konstitution einer Person, die sich in derartigen Feldern aufhält.
Zusammenfassend kann also gesagt werden:

Der Wahrnehmungseffekt beruht auf der =>Polarisation bestimmter Moleküle durch Elektrische Felder.
Diese Vorgänge werden zwar von unserem Nervensystem registriert, aber unser Gehirn macht uns diese Vorgänge nicht bewußt. Ein Wünschelrutengänger ist nun durch ein entsprechendes Training in der Lage, diese Vorgänge geistig abzugreifen und sie in eine geringfügige Handbewegung umzusetzen.

Der Krankheitseffekt beruht ebenfalls auf einer Ausrichtung bestimmter Moleküle durch elektrischen Felder. Die =>Polarisation dieser Moleküle verursacht eine geringfügige Veränderung der chemischen Abläufe, vor allem der Löslichkeit von Stoffen und damit z.B. zur Änderung der Viskosität des Blutes.
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8. Glossar

Athermische Effekte

Unter athermischen oder nicht thermischen Effekten versteht man biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder, elektrischer Felder und Magnetfelder, die keine Temperaturerhöhung im Körper verursachen. Dadurch werden aber chemische Reaktionen gestört oder verlangsamt, das betrifft vor allem =>Osmosevorgänge.

Elektrofeldmeter auch Feldmühle genannt

Ein Gerät zur Messung der elektrischen Feldstärke. Damit werden z.B. in der Meteorologie und Klimaforschung Veränderungen des elektrischen Feldes in der Erdatmosphäre gemessen. Diese Schwankungen entstehen durch Wettererscheinungen wie Gewitter, Kalt- bzw. Warmfrontdurchgänge, Regenwolken und andere elektrostatische Phänomene in der Atmosphäre.
Mit sehr guten Geräten mit Preisen um die 800 Euro kann man Auflösungen bis zu 10 V/m messen.

Ionen bzw. Ionisation

Atome und Moleküle (wie z.B. das Wassermolekül) haben normalerweise genau so viele Elektronen wie Protonen. Durch Elektronenabgabe oder Elektronenaufnahme entsteht ein LadungsÜberschuss (negativ geladen) oder ein Ladungsmangel (positiv geladen).
Von Ionisation spricht man, wenn Elektronen durch energiereiche Teilchen oder durch Strahlung aus einem Atom entfernt werden. Dies wird verursacht durch terrestrische Strahlungen (z.B. Radon), durch menschlich erzeugte Strahlungen (z.B. Röntenstrahlung) oder durch außerirdische Höhenstrahlungen. Dadurch werden in unserem Körper pro Sekunde durchschnittlich ca. 9000 Atome ionisiert, die damit ihre chemische Funktion verlieren und Störungen in unserem Körper verursachen. Diese Störungen müssen dann durch unser Immunsystem wieder korrigiert werden. Deshalb ist es wichtig durch eine gesunde Lebensweise unser Immunsystem intakt zu halten.

Kontaktelektrizität oder Reibungselektrizität (Triboelektrizität)

Wenn bestimmte Stoffe sich berühren, dann werden Elektronen ausgetauscht. Dabei entstehen unter Umständen so hohe Spannungen, daß sich elektrische Felder zur Umgebung bilden. Am bekanntesten ist der Effekt, daß sich beim Ausziehen eines Kleidungsstückes die Haare hochstellen und ein deutliches Knistern zu vernehmen ist.

Osmose

Unter Osmose versteht man die Diffusion (=Durchgang) von Molekülen durch eine semipermeable Membran (z.B. Zellwände). Es ist eine der wichtigsten Lebensvorgänge in der Natur sowohl bei Lebewesen als auch Pflanzen. Durch elektrische Felder wird dieser Vorgang durch die Polariasation (=Ausrichtung) von Molekülen gestört.

Polarisation

In der Physik versteht man darunter verschiedene Wirkungen:
-Dielektrische Polarisation (=Ausrichtung) ist eine Verschiebung von Ladungen in Molekülen, Atomen oder =>Ionen eines Stoffes unter dem Einfluß eines elektrischen Feldes. Dadurch werden Atome und Moleküle in eine bestimmte Richtung gedreht und sind nicht mehr elektrisch neutral. Man spricht auch von elektrischen Dipolen. Dies hat z.B. bei chemischen Prozessen Auswirkungen auf die Löslichkeit eines Stoffes.
-Bei Transversalwellen (z.B. Erdbebenwellen) und elektromagnetischen Wellen wird hiermit die Schwingungsrichtung bezeichnet, in der sich die Wellen fortbewegen. Elektromagnetische Wellen bestehen aus elektrischen Feldern und im 90 Grad Winkel dazu aus magnetischen Feldern. Je nachdem ob z.B. Radiowellen von der Antenne vertikal oder horizontal abgestrahlt werden, muß die Empfangsantenne auch wieder vertikal oder horizontal aufgebaut werden.

Prozedurales Gedächtnis

Das Prozedurale Gedächtnis, auch Verhaltensgedächtnis genannt, umfasst Fähigkeiten, die in der Regel automatisch, d.h. ohne Nachdenken eingesetzt werden. Dazu gehören vor allem motorische Abläufe (Schreibmaschine schreiben, Radfahren, Schwimmen). Diese Fertigkeiten werden durch einen sich wiederholenden Lernprozess im Hirn verankert und werden bei Bedarf unbewußt durchgeführt.

Sferics

Sferics (24) sind impulshaft auftretende elektromagnetische Wellen im Frequenzbereich von hauptsächlich 3 Hz bis 20 kHz. Sie werden erzeugt durch Blitze in Gewittern, durch Luftmassenbewegungen (Kalt/Warmfront), Polarlichterscheinungen aber auch durch Erdbeben. Sie sind auch die Ursache für die sogenannten Schuhmann-Resonanzen, die stehende Wellen in der Atmosphäre erzeugen.
Durch (EEG-)Untersuchungen konnte festgestellt werden, daß Wirkungen auf biologische Systeme vorhanden sind, wie Wetterfühligkeit oder epileptische Anfälle. Aber auch Störungen bei technischen Prozessen, wie z.B. Druckverfahren konnten nachgewiesen werden.

Thermische Effekte

Elektromagnetische Wellen werden vom Körpergewebe absorbiert und in Wärme umgewandelt. Dies kann auf der einen Seite heilende Wirkungen haben (Diathermie, Lichttherapie, Infrarot-Wärme-Therapie). Auf der anderen Seite kann es durch eine zu hohe Dosis bei bestimmten Wellen-Längen/Frequenzen zu erheblichen Schädigungen bis zum Tode führen. Z.B. haben Untersuchungen ergeben, daß es bereits bei einer Erhöhung der Körpertemperatur um 1 Grad zu Beeinträchtigungen von Körperfunktionen kommen kann. Im Zusammenhang mit Mobiltelefonen und Radargeräten gibt es eine Menge Untersuchungen mit zum Teil unterschiedlichsten Ergebnissen.

Vektor

In einem elektrischen Feld wird die Kraft und die Richtung eines bestimmten Punktes im Feld als Vektor beschrieben. Diese Kraft wird in Volt pro Meter gemessen und verstärkt bzw. verringert sich im Quadrat.
Beispiel: Feldstärke 5 V/m in 20 cm Entfernung ergibt in der halben Entfernung von 10 cm: 5x5=25 V/m.
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9. Literatur-Verzeichnis und Fußnoten

Literatur-Verzeichnis

- König, Herbert L.: Unsichtbare Umwelt, Eigenverlag. Erstes umfangreiches Buch einer wissenschaftlichen Näherung. Leider nur noch antiquarisch erhältlich.
- Bachler, Käthe. Erster wissenschaftlicher Nachweis einer österreichischen Lehrerin, daß zwischen dem Sitzplatz und den Leistungen von Schülern ein Zusammenhang besteht.
- Wolf/Lerche: Biophysik-Praktikum, Fischer Verlag, Jena

Fußnoten

(1) Zurück zum Text
15 % weniger rote Blutkörperchen in elektrischen Feldern
Download siehe unter: Physik für Mediziner Abschnitt 4.2
http://www.meduni.com/uploads/tx_chcforum/Physik%20fuer%20Mediziner.doc

(2) Zurück zum Text
Forschungen von Kirschvink über Magnetitkristalle im menschlichen Gehirn siehe unter:
http://www.pnas.org/content/89/16/7683.abstract?ck=nck Magnetite biomineralization in the human brain. Proc. Nat. Acad. Sci.; 89:7683-7687; 1992b

(3) Zurück zum Text
Erläuterungen zur Piezoelektrizität siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Piezoelektrizit%C3%A4t

(4) Zurück zum Text
Forschungen zur Piezoelektrizität in Gesteinen, siehe unter:
http://www.globalwatch.org/ungp/friedemann98.htm

(5) Zurück zum Text
Berichte über Hessdalen Lichter siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hessdalen-Lichter

(6) Zurück zum Text
Berichte über Marfa-Lichter siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Marfa-Lichter

(7) Zurück zum Text
Berichte über Brown-Mountain-Lichter siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Brown_Mountain-Lichter

(8) Zurück zum Text
König, Herbert L.: Unsichtbare Umwelt, Eigenverlag.

(9) Zurück zum Text
Schumann-Resonanzen siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schumann-Resonanz
http://en.wikipedia.org/wiki/Schumann_resonances

(10) Zurück zum Text
Curry-Netz. Das Reaktionsliniensystem als krankheitsauslösender Faktor, 1978 erschienen im Herold-Verlag Dr. Wetzel, München ISBN 3-921485-02-9

(11) Zurück zum Text
Alzheimer-Risiko siehe unter:
http://www.kommunikation.unibe.ch/content/medien/medienmitteilungen/news/2008/alzheimer_risiko/index_ger.html
sowie unter: American Journal of Epidemiology, Volume 169, Number 2, Pp. 167-175
http://aje.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/kwn297

(12) Zurück zum Text
Ausrichtung von Tieren durch Magnetfelder siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetsinn
sowie unter:
http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wissen/hunde-pinkeln-in-richtung-des-erdmagnetfelds/

(13) Zurück zum Text
Erklärung zu Stehenden Wellen siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stehende_Welle

(14) Zurück zum Text
Wirkungen von Elektrosmog siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrosmog

(15) Zurück zum Text
Details zum Faradayschen Käfig siehe unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_K%C3%A4fig

(16) Zurück zum Text
Untersuchungsergebnisse Bayerisches Landesamt für Umweltschutz.
Umfangreiche Untersuchungen mit Preisvergleichen und Herstelleradressen.
http://www.lfu.bayern.de/presse/pdf/02_08.pdf
Ferner umfangreiche Erklärungen zum Thema Abschirmungen
http://kaiserslautern.bund.net/themen_und_projekte/elektrosmog/abschirmung

(17) Zurück zum Text
Details zur Abschirmung elektrotechnischer Felder
http://de.wikipedia.org/wiki/Abschirmung_%28Elektrotechnik%29

(18) Zurück zum Text
Radonkarte Deutschland
http://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/boden/radon-karte.html
Radonkarte Österreich
http://bmg.gv.at/cms/home/attachments/0/5/4/CH1238/CMS1253800995913/radoninformation1.pdf
Radon im Trinkwasser
http://www.umweltinstitut.org/themen/radioaktivitaet/radioaktivitaet-und-gesundheit/natuerliche-radioaktivitaet/radioaktivitaet-im-trinkwasser.html

(19) Zurück zum Text
Elektrostatisches Feld der Erde
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrostatisches_Feld_der_Erde

(20) Zurück zum Text
Wirkungen thermischer und athermischer Felder (siehe Kapital athermische Effekte)
http://www.onmeda.de/strahlenmedizin/handy_strahlung-gefahrenpotential-elektromagnetischer-wechselfelder-2416-4.html

(21) Zurück zum Text
Aktuelle Potentialwerte der Universität Reading (England) (siehe unter PG - Potential gradient (V/m))
http://www.met.reading.ac.uk/weatherdata/Reading_daily_AWS_graphs.html

(22) Zurück zum Text
Wünschelrutenreport König und Betz
https://www.psiram.com/ge/index.php/W%C3%BCnschelruten-Report

(23) Zurück zum Text
Ausführliche Informationen zu Radioaktivität und Strahlenschutz
http://www.kernenergie.de/kernenergie-wAssets/docs/service/013radioaktivitaet-u-strahlenschutz2012.pdf

(24) Zurück zum Text
Ausführliche Informationen zu Sferics
https://de.wikipedia.org/wiki/Sferics

(25) Zurück zum Text
Bezugsquelle für magnetische Abschirmungen
http://www.abschirmung.com/

(26) Zurück zum Text
Ausführliche Erklärungen zu Ley-Linien
https://de.wikipedia.org/wiki/Ley-Linie

(27) Zurück zum Text
Ausführliche Erklärungen zum Thema Kelvin Generator
http://www.hcrs.at/KELVIN.HTM
https://de.wikipedia.org/wiki/Kelvin-Generator
Eine einfache Erklärung des Themas für wissenschaftliche Laien (Siehe dort Seite 3)
http://www.forscherland-bw.de/fileadmin/Bilder/Videos_Experimente/Kelvingenerator.pdf

(28) Zurück zum Text
Beschreibung von Erdstrahlenentstörgeräten
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdstrahlenentst%C3%B6rger%C3%A4t

(29) Zurück zum Text
Feldstärken-Atlas (Mobilfunk) für einige Städte in Deutschland.
https://www.feldkarte.de/

(30) Zurück zum Text
Hyperschalltheorie nach Gebbensleben
https://www.psiram.com/ge/index.php/Hyperschalltheorie_nach_Gebbensleben

(31) Zurück zum Text
Erklärungen zum Thema Mentale Modelle
https://de.wikipedia.org/wiki/Mentales_Modell
http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/mentale-modelle/9560


Impressum: Alfred Milz, Amberg, Kontakt: milzalfred@t-online.de
Letzte Änderung: 18:07 25.06.2017